Autor: admin

II: So ist leider Fußball

ESV II – TSV Poing 3:5 (1:2)

Am ersten Heimspieltag der Zweiten kam es bei den ESV-Damen zur Sensation: Wir spielten Viererkette. Grund dafür war mal wieder ein Kaderengpass, der heute dazu führte, dass wir niemanden als Libero hatten. So war uns allen klar, dass wir heute auf Risiko spielen würden. Wir wollten das aber mit mehr Druck nach vorne ausgleichen.

Es dauerte keine zwei Minuten, bis die Nummer 8 die Schwachstelle unserer neuen Aufstellung ausnutze und TSV Poing in Führung brachte. Wir ließen uns aber nicht verunsichern, kombinierten uns schön durchs Mittelfeld und machten Druck nach vorne. Ts und Ps Abschluss wurde aber von der gegnerischen Torwärtin pariert. Auch auf unserer Seite hielt Eva souverän, unterstützt von M und S, die sich langsam in ihrer neuen Rolle einfanden und stark verteidigten. Danach häuften sich unsere Torchancen, aber keine führt zum Erfolg, obwohl wir es aus allen Ecken und mit jeder Spielerin versuchten. Erfolgreicher war Poing in der 25. Minute, als eine Flanke unglücklich ins Tor ging. Weil wir weiterhin die Gegnerinnen früh unter Druck setzen, konnten wir einen Fehler der Abwehr nutzen. Mit dem Halbzeitpfiff schaffte Leo den Anschlusstreffer – 1:2.

Für uns spiegelte das Ergebnis schon zur Halbzeit nicht das Geschehen auf dem Feld wieder. Mit einer besseren Zuordnung und kontrollierteren Bällen wollten wir in der zweiten Halbzeit zeigen, dass wir die stärkere Mannschaft auf dem Feld waren.

Den Vorsatz setzte Sabi in der 52. Minute direkt in die Tat um und egalisierte das Spiel. Allerdings nur für 5 Minuten, denn auch Poing legte nach – 2:3. Wieder war es an uns aufzuholen und wir machten fleißig Druck. Nach einigen wirklich guten Torchancen war es schließlich Maria, die zum 3:3 traf. Gleich darauf hatte sie noch eine Doppelchance. Poings Chancenauswertung war nur leider deutlich besser und so ging in der 78. zum 4. und in der 88. schließlich zum 5. mal der Ball in unser Netz. Für uns ein bitteres Ergebnis, denn bei den vielen Torchancen und der starken Offensive, insbesondere von Toni-Bernd, die heute bei uns ihr Debüt gab (Herzlich Willkommen!), wäre mehr drin gewesen. Auch der Abwehr werden die vielen Gegentore nicht gerecht, denn unsere Spielnotizen loben immer wieder unsere starke Verteidigung.

Aber, und das betonten Franz und Peter mehrmals, so ist nunmal Fußball. Oder, wie Jürgen Wegmann gesagt hätte: „Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.“ Gleichzeitig können wir Stolz sein auf die Moral der Mannschaft, denn drei Tore Rückstand aufzuholen und die positive Stimmung auf dem Feld zu halten ist, selbst wenn das Ergebnis es nicht reflektiert, auch eine starke Leistung! Nächstes Wochenende fahren wir unsere alten Bekannten vom SV Laim besuchen, bis dahin arbeiten wir daran mehr Tore zu schießen als zu kriegen. Ein besonderer Dank geht noch an die Unterstützung aus der Ersten, insbesondere Eva, die heute die Torwart- und Liberoposition in einem übernommen hat.

Es begannen: Eva, Verena, Michelle, Steffi, Chrissi, Sabi (1), Pia, Emma, Leo (1), Maria (1), Toni-Bernd
Eingewechselt wurden: Anna, Carina, Charlotte

I: Niederlage gegen den Tabellenführer

ESV I – (SG) SpVgg Röhrmoos/TSV Schwabhausen I 0:2 (0:1)

Am vierten Spieltag der Saison hatten wir immernoch mit Personalengpässen zu kämpfen. Zwar verbessert sich die Situation langsam und die meisten Urlauber sind wieder zurück, aber bei den Einwechslungen mussten wir auf die Zweite, die nach uns spielte, Rücksicht nehmen. Auch heute erwartete uns ein schwerer Gegner, gegen den wir mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung dagegen halten wollten. Doch erst einmal kam der uns zugeteilte Schiedsrichter nicht. Nach Absprache mit den Gegnerinnen, die sich die lange Anfahrt unter der Woche ersparen wollten, pfiff der Trainer der Gäste.

Wir gerieten früh unter Druck, sodass sich Marla schon in der zweiten Minute auszeichnen konnte. Nach einer knappen Viertelstunde kasierten wir nach einer Ecke unglücklich den Rückstand – Zitat Franz an der Seitenlinie: „Wir kassieren Gurkentore“. Das fasst die Situation ganz gut zusammen. Nach dem Gegentor kamen wir besser ins Spiel. L, die sich mit ihren Leistungen der letzten Spiele heute den Startelfplatz verdient hatte, drehte sich vor dem Sechszehner. Ihr Schuss konnte aber gehalten werden. Kurz danach erkämpfte sich C entschlossen den Ball, verzog aber leicht links am Tor vorbei. Fast im Gegenzug konnte Marla einen durchgesteckten Pass entschärfen. In der 35. Minuten legte H auf C ab, ihr Abschluss wurde noch zur Ecke geklärt. Nun kamen wir aber besser ins Spiel und konnten Stück für Stück etwas die Kontrolle übernehmen.

Das Fazit in der Halbzeit: Die ersten 20 Minuten wurden als „grausam“ bezeichnet, die zweiten 20 Minuten waren besser, aber noch zu unkonzentriert. Wir stellten in der Halbzeit etwas um, und kamen nach Wiederanpfiff gut ins Spiel rein. Mit viel Druck nach vorne und einer aufmerksamen Abwehr nahmen wir das Spiel in die Hand, auch wenn noch nicht alles klappte. Leider trafen wir aber noch immer viele kleine Fehlentscheidungen, die uns das Leben im Aufbauspiel selbst schwer machten. Trotzdem kam erst H, dann C zu Abschlüssen. Hinten blockte erst H, dann hielt Marla einen Kopfball stark. Je näher wir dem 1:1 kamen, desto mehr coachte der Schiedsrichter-Trainer der Gäste auf dem Feld – eine sehr interessante Taktik und mehr als neu für uns. In der 83. Minute dann entschied der Schiedsrichter das Spiel. Unserem Libero sprang der Ball vom Oberschenkel an die Hand, die nah am Körper war, doch der Gästetrainer entschied auf Handelfmeter – das 0:2 und die Entscheidung. Auch danach ließen wir die Köpfe nicht hängen und versuchten noch den Anschlusstreffer. Aktuell jedoch fehlt uns vorne das Quäntchen Glück und die Ruhe beim Abschluss.

Nach der dritten Niederlage in Folge dürfen wir nun die Köpfe nicht hängen lassen und müssen weiter daran arbeiten, wieder unser Spiel aufziehen zu können. Mit neuem Elan müssen wir nun die Trainingseinheiten mit sich füllendem Kader nutzen, um uns einzuspielen. Nächste Woche dann geht es gegen die Mädels aus Puchheim, bei denen wir die ersten Auswärtspunkte holen wollen. Vielen Dank an die Jungs der @esvfreimannherren, die uns heute bei dem Heimspiel unterstützt haben!

Es begannen: Marla, Helena, Babsi, Toni S, Charly, Henni, Lorena, Elise, Lilly, Lucia, Charlotte
Eingewechselt wurden: Toni E, Folke, Carina, Anna, Eva

I: Auswährtsfahrt ohne Belohnung

TSV Rott/Lech – ESV I 2:1 (1:1)

Am Mittwoch fuhren wir zum Nachholspiel des ersten Spieltags in die Nähe des Ammersees, zum TSV Rott/Lech. Wegen Feierabendverkehrs kamen einige Mädels erst mit Verspätung an, vor Ort erwartete uns dann Dauerregen und ein sehr glitschiger Boden.

In der Anfangsphase fanden viele Aktionen zwischen den Strafräumen statt. Ungenaue Pässe auf unserer Seite erschwerten uns den Spielaufbau immer wieder, sodass wir uns teils selbst das Leben schwer machten. In der 20. Minute hatte C einen ersten guten Abschluss für uns, der jedoch noch nicht ins Tor wollte. Auch dananch machten wir weiter Druck, erst kam H gut über die rechte Seite, dann startete L eine schöne offensive Aktion. Nach einer halben Stunde fiel der erste Treffer des Tages: Nach einer guten Kombination durch das Mittelfeld verloren wir zwar den Ball, doch Charlotte setzte entschlossen nach und eroberte den Ball zurück. Ihren Alleingang aufs Tor vollendete sie gekonnt zur 0:1 Führung. Danach hieß es weiter wach bleiben, denn auf dem rutschigen Untergrund waren saubere Pässe, schnelle Drehbewegungen und ein schneller Antritt für beide Mannschaften eine Herausforderung. Nur zwei Minuten nach unserer Führung mussten wir jedoch schon den Ausgleich hinnehmen. Nach einem Stellungsfehler in unserer Abwehr lief die Gegnerin allein auf unser Tor zu und versenkte den Ball gekonnt flach im Eck. Wir ließen uns davon nicht verunsichern und machten vorne weiter Druck, aber auch kurz vor der Pause hatten wir kein Glück bei unseren Abschlüssen. Gleichzeitig musste unsere Abwehr wach sein und konnte gemeinsam ein paar gefährliche Aktionen entschärfen.

In der emotionalen Halbzeitansprache sprach Franz einige Dinge an, die auch am Samstag schon nicht funktioniert hatten. Aufgrund der englischen Woche konnten wir im Training leider noch nicht auf diese Fehler eingehen. So wollten wir diese, trotz Spieldruck und Anspannung auf dem Feld, in der zweiten Hälfte vermeiden. Nach Wiederanpfiff machten die Gegnerinnen weiterhin Druck, doch wir hielten gut dagegen. In der 56. Minute mussten wir allerdings ein weiteres Gegentor hinnehmen, das 2:1. In der Folge drückten wir nochmal, konnten einige gute Gelegenheiten herausspielen, mussten aber auch hinten immer wach sein. Vorne fehlte uns noch etwas die Ruhe. Erst lief C, dann L, und letzlich auch H alleine auf die Torhüterin zu, doch konnten wir diese heute nicht mehr überwinden. So blieb es bei der knappen und etwas unglücklichen 2:1 Niederlage.

Wie auch in Oberau konnten wir uns nicht mit einem Punkt belohnen, blieben trotz Rückstand aber immer dran. Es war aber auch weiterhin zu merken, dass wir noch nicht eingespielt sind und uns erst wieder neu finden müssen. Wie prophezeit ist der Saisonstart noch etwas schwierig und holprig. Jetzt heißt es Mund abputzen und weiter an uns arbeiten. Am Sonntag geht es bei einem Doppel-Heimspieltag gegen den aktuellen Tabellenführer der Bezirksliga.

Es begannen: Marla, Siggi, Babsi, Toni S, Elise, Toni E, Helena, Lilly, Meli, Charlotte (1), Lucia
Eingewechselt wurden: Lorena, Kathi, Verena, Henni

II: Zweite Mannschaft verdient sich Abwehrkuchen

Centro Argentino de Munich – ESV II 0:0 (0:0)

Bei unserem ersten Spiel der Saison ging es zu einer ungewohnten Uhrzeit – 9 Uhr Anstoß – in den Münchner Osten zu Centro Argentino de Munich. Peter stimmte uns auf das Spiel ein und warnte uns, dass wir uns auf ein intensives, zweikampfbetontes und lautes Spiel einstellen müssen. Michelle, unsere Verstärkung zur Sommerpause für die Defensive, durfte direkt ihr Startelf-Debüt geben. Vielen Dank auch an die Unterstützung der Spielerinnen, die das Wochenende doppelt gespielt haben!

Wie von Peter angekündigt, machten die Gegnerinnen direkt Druck und zwangen uns in den ersten Minuten des Spiels in unsere eigene Hälfte. Die frühe Uhrzeit, sowie der ungewohnte Untergrund (Kunstrasen) stellten uns vor Probleme, sodass wir immer einen Schritt zu spät an der Gegenspielerin waren oder wir die Bälle leichtsinnig verloren. In der 15 Minute konnten wir uns erstmalig befreien und erzwangen eine Ecke. Aus dem Gewusel heraus legte E auf M ab, der Schuss wurde aber von einer Gegnerin geblockt. Der weitere Spielverlauf der ersten Halbzeit spielte sich weitestgehend in unsere Hälfte ab. Centro Argentino kam immer wieder mit langen Bällen, oder Ecken gefährlich vor unser Tor, Marla hielt den Kasten aber sauber. Mit dem Halbzeitpfiff kamen wir noch einmal gefährlich vor das gegnerische Tor: S spielte eine langen Ball auf L, die Defensive von Centro Argentino sprintete aber leidenschaftlich zurück und konnte gemeinschaftlich den Ball klären.

Reihum durfte jeder in der Halbzeitpause sagen, wo er noch Verbesserungspotential für die zweite Halbzeit sieht. Der Druck der Gegnerinnen bereitete uns Probleme und wir nahmen uns vor konzentrierte Pässe zu spielen, sowie mehr untereinander zu Reden und uns abzustimmen. Peter schickte uns mit den Worten „Powern, wir wollen das Spiel gewinnen“ auf das Spielfeld für die weiteren 45 Minuten.

Die ersten Minuten nach Wiederanpfiff gehörten uns. Wir setzten die Gegnerinnen unter Druck und erzwangen uns mehrere Abschlussmöglichkeiten. Leider konnten alle pariert oder geklärt werden. Marla  versuchte mit langen Abschlägen hinter die Abwehrkette für Gefahr vor dem gegnerischen Tor zu sorgen – leider erfolglos. Die Gangart wurde von Minute zu Minute härter und war von kleinen Nickligkeiten und Fouls geprägt. Dadurch wurde der Spielfluss unterbrochen und es kam auf beiden Seiten zu wenig Torchancen. Einzig die Eckenstandards von Centro Argentino waren gefährlich. Die letzten 5 Minuten des Spiels versuchten wir nochmal alles um die 3 Punkte mitzunehmen. M und L wurden immer wieder mit Bällen hinter die Abwehrkette geschickt und sorgten somit für Gefahr – der Torerfolg blieb aber aus, somit blieb es beim 0:0.

Nach dem Spiel war Peter mit unserer kämpferischen Leistung zufrieden und lobte vorallem die zweite Halbzeit, da wir hier konzentrierter agierten und die Änderungen aus der Halbzeitpause gut umsetzten. Zum Saisonauftakt traten wir die Heimreise mit einem verdienten Unentschieden an und konnten somit unseren ersten Punktgewinn in der Liga feiern.

Es begannen: Marla, Kathi, Michelle, Steffi, Pia, Emma, Verena, Lorena, Leo, Mariia und Lucia.
Eingewechselt wurden: Chrissi, Clara, Alexa

I: Erste Saisonniederlage

FC 1927 Oberau – ESV I 2:1 (0:1)

Für das zweites Saisonspiel unserer Ersten haben wir am Samstag unsere längste Auswärtsreise angetreten — es ging nach Oberau. Vor schönen Bergkulisse, die wir aufgrund der Regenwolken erst nach Abpfiff zu sehen bekamen, wollten wir den nassen Platz nutzen und früh zum Abschluss kommen. Zur Unterstützung war Siggi wieder mit dabei, die für eine Woche aus Norwegen zu Besuch ist. Vielen Dank auch an Steffi, Pia und Henni aus der Zweiten, die uns wieder unterstützt haben.

Beide Teams starteten hektisch in die Partie, allerdings spielte sich der Großteil der Aktionen im Mittelfeld ab und es kam zu keinen nennenswerten Torchancen. In der 15. Minute kamen wir dann das erste Mal vor das gegnerische Tor: M. erzwang im Mittelfeld einen Ballverlust, trieb den Ball gut nach vorne und steckte ihn auf Lucia durch, die dann alleine vor dem Tor stand und den Ball einschob — 0:1. Ein paar Minuten später spielte M. erneut einen schönen Pass nach vorne, dieses Mal auf H. Sie konnte den Ball zwar behaupten, allerdings wurde der Torabschluss dann von der Torhüterin gehalten. Danach fiel es uns immer schwerer, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, denn Oberau eröhte den Druck und wir kamen kaum noch aus unserer eigenen Hälfte heraus. Unsere Abwehr konnte die Gegenangriffe immer gut verteidigen, sodass es bis zur Pause zu keinen gefährlichen Situationen vor dem eigenen Tor kam.

In der Halbzeitpause entschieden wir, das sehr körperbetonte Spiel und hohen Pressing mit langen Bällen hinter die Abwehr zu umgehen.

Nach Anpfiff der zweiten Halbzeit mussten wir feststellen, dass die Umsetzung unseres Ziels schwer werden wird. Oberau machte weiterhin viel Druck und wir kamen immernoch kaum aus unserer eigenen Häfte heraus. Bis zur 65. Minute konnten wir die Angriffe gut unterbinden. Zwar spielten wir nur in der eigenen Hälfte, die Gegnerinnen kamen aber zu keinem gefährlichen Abschluss bis wir den Ball nach einem Ballverlust im Mittelfeld nicht mehr vernünftig klären konnten und das 1:1 fiel. Nur 3 Minuten später fiel das 2:1 durch einen Weitschuss der Gegnerinnen. Trotz Rückstand kämpften wir weiter um den Ausgleich zu erzielen, allerdings machten wir uns durch falsche Entscheidungen und ungenaue letzte Pässe das Leben selber schwer. So blieb es bei einem 2:1.

Obwohl wir noch auf einige Stammspielerinnen verzichten mussten, konnten wir gut gegenhalten. Jetzt heißt es regenerieren und aus den Fehlern lernen, denn Mittwoch geht es in Rott schon mit dem nächsten Saisonspiel weiter.

Es begannen: Marla, Siggi, Babsi, Toni S., Helena, Toni E., Henni, Elise, Michi, Lucia (1) und Lilly.
Eingewechselt wurden: Pia, Lorena